Hirntumor-Behandlung · Istanbul, Türkei

Hirntumor: Behandlung und Operation in Istanbul

Die Behandlung richtet sich nach Art, Grad und Lage des Tumors. Bei den meisten Hirntumoren steht aber die Operation am Anfang. Deshalb plant Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak jeden Eingriff mit Neuronavigation, für die kleinste sichere Öffnung.

Medizinisch geprüft von Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak, Neurochirurg · Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

27+Jahre Erfahrung in der Neurochirurgie
5.000+Operationen
64Herkunftsländer der Patienten
33wissenschaftliche Publikationen

Quelle der Karrieredaten: Berufsprofil und Publikationsliste von Prof. Albayrak, September 2026.

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Kurz erklärt

Wie wird ein Hirntumor behandelt?

Hirntumoren werden mit Operation, Strahlentherapie und Medikamenten behandelt, oft in Kombination. Bei den meisten Tumoren kommt die Operation zuerst: Sie entfernt die Raumforderung, senkt den Druck und liefert Gewebe für die genaue Diagnose. Art und Grad des Tumors bestimmen dann den weiteren Plan.

So kann die vollständige Entfernung viele Meningeome heilen. Bösartige Hirntumoren wie das Glioblastom wachsen dagegen in gesundes Gewebe ein. Deshalb folgen nach der Operation meist Bestrahlung und Chemotherapie.

Primäre Hirntumoren werden außerdem nach ihrem Ursprungsgewebe eingeteilt. Gliale Tumoren wie Gliome entstehen aus den Stützzellen des Gehirns. Nicht-gliale Tumoren wie Meningeome wachsen dagegen aus Hirnhäuten, Nerven, Drüsen oder Blutgefäßen.

Illustration eines Hirntumors im Gehirn, Ziel von Hirntumor-Behandlung und Operation
Ein Hirntumor wächst im geschlossenen Schädel. Deshalb kann schon eine kleine Raumforderung auf wichtige Hirnareale drücken.

Was ist ein Hirntumor?

Ein Hirntumor ist eine Ansammlung krankhaft veränderter Zellen im Schädelinneren. Der Schädel kann sich nicht ausdehnen. Deshalb kann auch ein gutartiger Tumor auf wichtige Areale drücken und Beschwerden auslösen.

  • PrimärEntsteht im Gehirn oder in den Hirnhäuten
  • SekundärStreut von einer Krebserkrankung an anderer Stelle; häufiger als primäre Tumoren
  • GutartigWächst langsam, meist klar abgegrenzt
  • BösartigWächst schnell und dringt in das umliegende Hirngewebe ein
  • Grad 1 bis 4Die WHO-Skala dafür, wie aggressiv die Zellen sind
  • 120+ ArtenJede Art folgt einem eigenen Behandlungsplan
Ausgangspunkt: Ihre Diagnose

Welcher Hirntumor wurde bei Ihnen festgestellt?

Suchen Sie zuerst den Namen im Befund der Magnetresonanztomographie (MRT) oder im feingeweblichen Befund. Jeder Link führt dann zu einem ausführlichen Ratgeber über diesen Tumor und seine Behandlung.

  1. 01FrontallappentumorWesensänderung, Krampfanfälle oder Schwäche durch einen Tumor hinter der Stirn
  2. 02MeningeomMeist gutartiger Tumor, der von der Hirnhaut ausgeht
  3. 03Glioblastom oder anderer HirnkrebsBösartige Tumoren, ihre Grade und die operativen Möglichkeiten
  4. 04HirnmetastasenKrebs, der aus Lunge, Brust, Haut oder Niere ins Gehirn gestreut hat
  5. 05Insuläres GliomEin tief im Gehirn gelegenes Gliom, oft im Wachzustand operiert
  6. 06SchädelbasistumorAkustikusneurinom, Hypophysentumor, Chordom und ähnliche Tumoren
  7. 07KraniopharyngeomTumor nahe der Hirnanhangsdrüse, der Sehen und Hormone beeinträchtigen kann
  8. 08Glomus-jugulare-TumorSchädelbasistumor, der oft ein pulsierendes Geräusch in einem Ohr auslöst
  9. 09RückenmarkstumorTumoren im oder am Rückenmark und an der Wirbelsäule

Noch keine Diagnose? Dann beginnen Sie mit dem Ratgeber zu Symptomen eines Hirntumors.

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlung von Hirntumoren: die Möglichkeiten

Die meisten Patienten erhalten mehr als eine Behandlung. Jede Methode hat eine klare Aufgabe, und eine interdisziplinäre Tumorkonferenz legt die Reihenfolge fest.

Das Ziel hängt vom Tumor ab. Bei einem gutartigen Tumor ist es oft die Heilung durch vollständige Entfernung. Bei einem bösartigen Tumor entfernt die Operation so viel wie sicher möglich, und andere Therapien behandeln den Rest.

Operation

Die Operation ist bei den meisten Hirntumoren die erste Behandlung. Bei einer Kraniotomie öffnet der Chirurg zunächst ein kleines Fenster im Schädelknochen. Dann entfernt er den Tumor und setzt den Knochendeckel wieder ein.

  • Kann klar abgegrenzte Tumoren heilen, etwa viele Meningeome
  • Senkt den Druck, sodass Kopfschmerzen und andere Beschwerden oft rasch nachlassen
  • Liefert Gewebe für die endgültige Diagnose und für Gentests
  • Entnimmt nur eine kleine Probe mit einer Nadel (Biopsie), wenn die Entfernung zu riskant wäre

Radiochirurgie

Die stereotaktische Radiochirurgie bündelt viele feine Strahlen auf den Tumor, meist in einer einzigen Sitzung. Trotz des Namens gibt es keinen Schnitt. Sie eignet sich besonders für kleine Metastasen, Akustikusneurinome und kleine Meningeome.

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie erreicht Tumorzellen, an die die Operation nicht herankommt. Meist kommen Patienten über mehrere Wochen zu kurzen täglichen Sitzungen, montags bis freitags. In ausgewählten Fällen schont die Protonentherapie das gesunde Gewebe in der Umgebung noch besser.

Chemotherapie und zielgerichtete Medikamente

Chemotherapie, oft mit Temozolomid-Tabletten, ist bei vielen Gliomen Standard. Zielgerichtete Medikamente wirken zusätzlich auf bestimmte Genveränderungen mancher Tumoren. Kortikosteroide verringern die Schwellung um den Tumor (Hirnödem).

Abwarten und Verlaufskontrolle

Manche kleinen, langsam wachsenden Tumoren verursachen überhaupt keine Beschwerden. Dann können regelmäßige MRT-Kontrollen der sicherste erste Schritt sein. Eine Behandlung beginnt erst, wenn der Tumor wächst.

Lässt sich jeder Hirntumor entfernen?

Nein. Ein klar abgegrenzter Tumor wie ein Meningeom lässt sich oft vollständig entfernen. Ein Tumor in Sprach- oder Bewegungsarealen erlaubt dagegen manchmal nur eine Teilentfernung, und Bestrahlung oder Medikamente behandeln den Rest.

Wann beginnt die Behandlung ohne Operation?

  • Primäres ZNS-Lymphom: Eine Biopsie sichert die Diagnose, dann folgt die Chemotherapie.
  • Mehrere kleine Metastasen: Die Radiochirurgie kann sie in einem gemeinsamen Plan behandeln.
  • Kleine Tumoren ohne Beschwerden: Zuerst kommen Beobachtung oder Radiochirurgie.
  • Tief gelegene Tumoren in wichtigen Arealen: Eine Biopsie bestimmt Bestrahlung und Medikamente.

Fragen in dieser Phase

Kann ein Hirntumor ohne Operation behandelt werden?

Manchmal ja. Radiochirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie können bestimmte Tumoren ohne Operation kontrollieren. Die meisten Patienten brauchen aber zumindest eine Biopsie, denn nur das Gewebe sichert die genaue Diagnose.

Welche Behandlung ist bei einem Hirntumor die richtige?

Keine Behandlung passt für jeden Tumor. Der Plan richtet sich nach Art, Grad und Lage des Tumors sowie nach Ihrem Gesundheitszustand. Bei den meisten Tumoren beginnt er mit der sichersten möglichen Operation.

Kann ein Hirntumor nach der Behandlung wiederkommen?

Manche Tumoren kehren zurück. Gutartige Tumoren, die vollständig entfernt wurden, kommen selten wieder. Bösartige Tumoren treten häufiger erneut auf, deshalb laufen die MRT-Kontrollen über Jahre.

Frühzeitig handeln

Wann sollten Sie einen Neurochirurgen aufsuchen?

Suchen Sie einen Neurochirurgen auf, sobald eine Aufnahme eine Raumforderung im Gehirn zeigt. Eine frühe Beratung hält mehr Möglichkeiten offen, auch wenn der Tumor klein wirkt.

Die Beschwerden hängen vor allem davon ab, wo der Tumor liegt. Typisch sind zunehmende Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Übelkeit, Sehstörungen und eine Schwäche einer Körperseite. Unser Ratgeber zu Symptomen eines Hirntumors erklärt jedes Zeichen und sein typisches Muster.

Vereinbaren Sie einen Termin, wenn:

  • ein MRT- oder CT-Befund eine Raumforderung, Läsion oder einen Tumor erwähnt
  • ein bekannter Tumor in der Verlaufskontrolle wächst
  • Kopfschmerzen, Sehen oder Gleichgewicht sich immer weiter verschlechtern
  • Sie vor der Therapieentscheidung die Meinung eines Neurochirurgen hören möchten

Sofort ärztliche Hilfe brauchen Sie bei:

  • plötzlichen, extrem starken Kopfschmerzen
  • einem ersten Krampfanfall
  • Schwäche, Sprachverlust oder Verwirrtheit, die neu auftreten oder rasch zunehmen
  • wiederholtem Erbrechen mit Kopfschmerzen oder Benommenheit

Im Notfall rufen Sie sofort den Notruf 112 an. Ein CT liefert dann rasch eine erste Antwort, und ein MRT mit Kontrastmittel zeigt den Tumor anschließend im Detail. Planen Sie in dieser Lage keine Reise, denn zuerst ist Hilfe vor Ort nötig.

Tumorarten

Arten von Hirntumoren und ihre Behandlung

Bekannt sind mehr als 120 Arten von Tumoren in Gehirn und Rückenmark. Die häufigen Arten in der Tabelle zeigen, wie die Tumorart den Plan verändert, besonders die Rolle der Operation.

TumorartGruppeTypisches VerhaltenÜbliche Behandlung
GlioblastomGlialBösartig, Grad 4; der häufigste bösartige Hirntumor bei ErwachsenenMaximale sichere Entfernung, dann Strahlentherapie mit Temozolomid
Insuläres GliomGlialNiedrig- oder hochgradig; liegt tief, nahe an Sprach- und BewegungsbahnenWach-OP mit Hirnkartierung, dann weitere Behandlung je nach Grad
FrontallappentumorGlial oder nicht-glialJeder Tumor hinter der Stirn; verändert oft zuerst das WesenOperation mit Kartierung der Sprach- und Bewegungsareale
MeningeomNicht-glialMeist gutartig, Grad 1; geht von der Hirnhaut ausOperation; bei kleinen Tumoren Beobachtung oder Radiochirurgie
HirnmetastaseSekundärGestreut von Krebs an anderer Stelle; der häufigste Hirntumor bei ErwachsenenOperation bei einem großen einzelnen Tumor, Radiochirurgie bei kleinen
Akustikusneurinom und HypophysentumorNicht-glialMeist gutartige Tumoren der Schädelbasis; beeinträchtigen Hören, Sehen oder HormoneBeobachtung, Radiochirurgie, Mikrochirurgie oder Operation durch die Nase
KraniopharyngeomNicht-glialGutartig, aber mit der Umgebung verwachsen; liegt nahe an Hypophyse und SehnervenOperation durch die Nase oder über den Schädel, manchmal Strahlentherapie
Glomus-jugulare-TumorNicht-glialMeist gutartiges Paragangliom an der SchädelbasisMikrochirurgie, Radiochirurgie oder Beobachtung
MedulloblastomEmbryonalBösartig; wächst im Kleinhirn, meist bei KindernOperation, dann Strahlen- und Chemotherapie
RückenmarkstumorGlial oder nicht-glialWächst im oder am Rückenmark; verursacht oft Rückenschmerzen und TaubheitsgefühlMikrochirurgie mit Nervenmonitoring
Was ist der Unterschied zwischen glialen und nicht-glialen Hirntumoren?

Gliale Tumoren entstehen aus den Stützzellen des Gehirns selbst und wachsen oft in das umliegende Gewebe ein. Nicht-gliale Tumoren gehen von anderen Strukturen aus, etwa von Hirnhäuten, Nerven oder Drüsen, und viele sind klar abgegrenzt. Deshalb können Chirurgen nicht-gliale Tumoren oft vollständig entfernen.

Hirntumor-Operation

Wie die moderne Hirntumor-Operation das Gehirn schützt

Eine Hirntumor-Operation soll so viel Tumor wie möglich entfernen, ohne Sprache, Bewegung oder Sehen zu schädigen. Mehrere Technologien machen diese Abwägung sicherer.

Vor jeder Kraniotomie plant Prof. Albayrak den Zugang an einem Neuronavigationssystem. So bleiben Hautschnitt und Knochenöffnung so klein, wie der Tumor es erlaubt. Am Ende der Operation fixieren kleine Titanplättchen den Knochen wieder an seinem Platz.

  • Neuronavigation funktioniert wie ein GPS für das Gehirn und zeigt während der Operation die Lage des Tumors.
  • Intraoperatives Neuromonitoring warnt das Team, wenn eine Bewegungs- oder Sprachbahn nahe ist.
  • Wachkraniotomie: Liegt der Tumor nahe an Sprachzentren, spricht der Patient während der Hirnkartierung.
  • Fluoreszenzgestützte Operation lässt manche hochgradigen Tumoren unter Speziallicht leuchten.
  • Endoskopische Operation durch die Nase erreicht Hypophysentumoren und andere Schädelbasistumoren ohne Hautschnitt.
  • Laserablation (LITT) erhitzt und zerstört ausgewählte tief gelegene Tumoren über ein kleines Bohrloch im Schädel.

Bei bösartigen Tumoren zählen diese Hilfsmittel noch mehr. Unser Ratgeber zur Operation bei Hirnkrebs erklärt, wann Chirurgen welches Verfahren wählen.

VerfahrenWie es wirktGeeignet fürErholung
KraniotomieEntfernt den Tumor durch ein kleines Fenster im SchädelDie meisten Tumoren, die auf das Gehirn drücken oder eine Diagnose erfordernKrankenhausaufenthalt meist 4-6 Tage; Alltag nach einigen Wochen
Endoskopische Operation durch die NaseErreicht den Tumor über den NasengangHypophysentumoren, Kraniopharyngeom, manche SchädelbasistumorenKeine sichtbare Narbe; oft kürzerer Aufenthalt
Stereotaktische BiopsieEntnimmt mit einer dünnen Nadel eine kleine GewebeprobeTief gelegene Tumoren und Verdacht auf LymphomMeist kurzer Aufenthalt
Laserablation (LITT)Erhitzt den Tumor mit einer Lasersonde unter MRT-KontrolleAusgewählte tiefe oder wiederkehrende TumorenKleine Öffnung; meist kurzer Aufenthalt
RadiochirurgieBündelt Strahlen in 1-5 SitzungenKleine Metastasen, Akustikusneurinome, kleine MeningeomeMeist ohne Krankenhausaufenthalt
StrahlentherapieBestrahlung in täglichen Sitzungen über mehrere WochenNach der Operation verbliebene Tumorzellen; hochgradige GliomeMüdigkeit während und nach der Behandlung
Chemotherapie und zielgerichtete MedikamenteTabletten oder Infusionen in ZyklenGliome, Lymphom, manche MetastasenÜber Monate, meist ambulant
Wie lange dauert eine Hirntumor-Operation?

Viele Hirntumor-Operationen dauern 3-4 Stunden. Komplexe Eingriffe an der Schädelbasis können 12 Stunden oder länger dauern. Die Dauer hängt von Größe, Lage und Durchblutung des Tumors ab.

Patienten aus dem Ausland

Anreise nach Istanbul aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bisher kamen Patienten aus 64 Ländern zur Operation bei Prof. Albayrak nach Istanbul. Das Team der Praxis plant jeden Schritt des Besuchs gemeinsam mit Ihnen.

  1. Fragen Sie über das Formular auf dieser Seite einen Termin an.
  2. Das Team meldet sich, um Termine, Anreise und Krankenhausaufnahme abzustimmen.
  3. Bringen Sie frühere Befunde und Bilder auf CD oder USB-Stick zur ersten Beratung in Istanbul mit.
  4. Nach der Untersuchung und eventuell neuen Aufnahmen legen Sie gemeinsam mit dem Chirurgen den Plan fest.
  5. Rechnen Sie nach einer Kraniotomie mit etwa 4-8 Tagen im Krankenhaus und danach mit einer Kontrolle vor dem Rückflug.

Flug, Einreise und Versicherung

Von vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Direktflüge nach Istanbul. Wann Sie nach der Operation zurückfliegen können, entscheidet der Chirurg bei der Kontrolle. Nach veröffentlichten Empfehlungen für Flugreisende gilt nach einem Eingriff am Schädel meist ein Abstand von etwa 7 Tagen.

Welche Einreisebestimmungen für die Türkei gelten, hängt von Ihrer Staatsangehörigkeit ab. Prüfen Sie die aktuellen Regeln für Ihren Reisepass vor der Reise.

Klären Sie vor der Reise mit Ihrer Krankenkasse oder Versicherung, ob und in welchem Umfang Kosten einer Behandlung im Ausland übernommen werden.

Nachsorge nach der Rückkehr

Zu Hause übernehmen Ihr Hausarzt und Ihr behandelnder Neurologe oder Neurochirurg die weitere Betreuung. Lassen Sie sich deshalb vor der Abreise den Entlassungsbericht (Arztbrief) und Ihre Bilder auf CD oder USB-Stick mitgeben. Wann Sie wieder Auto fahren dürfen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt; es gelten die Regeln Ihres Heimatlandes.

Mehr zu Einreise, Unterlagen und Aufenthalt lesen Sie im Ratgeber zur Gehirnoperation in der Türkei.

Wovon hängen die Kosten einer Hirntumor-Operation ab?

Die Kosten hängen von der Operation und von der anschließenden Behandlung ab. Deshalb erklärt das Team jeden Posten nach der Beratung.

  • Art, Größe und Lage des Tumors, die die Dauer der Operation bestimmen
  • Technologien wie Neuromonitoring oder Kartierung im Wachzustand
  • Anzahl der Tage auf der Intensivstation und auf der Normalstation
  • Feingewebliche und genetische Untersuchungen des Tumorgewebes
  • Strahlen- oder Chemotherapie nach der Operation
  • Reise, Unterkunft und Aufenthalt einer Begleitperson
Ihr Behandlungsweg

Von der Diagnose bis zur Genesung

Vier Schritte führen Sie von der ersten Aufnahme bis zur Genesung. In jedem Schritt beantwortet das Team eine Frage zu Ihrem Tumor.

  1. 01 Diagnose
  2. 02 Planung
  3. 03 Operation
  4. 04 Genesung
SCHRITT 01

Diagnose: Um welchen Tumor handelt es sich?

Zuerst untersucht der Arzt Kraft, Reflexe, Sehen und Sprache. Danach zeigt ein MRT mit Kontrastmittel Größe und Lage des Tumors sowie die Schwellung um ihn herum.

  • CT (Computertomographie): schnell im Notfall und gut für Knochen und Blutungen.
  • Erweiterte MRT-Verfahren wie Perfusion und Spektroskopie schätzen ab, wie aggressiv der Tumor ist.
  • Die feingewebliche Untersuchung (Pathologie) nach Operation oder Biopsie liefert die endgültige Diagnose, einschließlich genetischer Marker wie IDH.
Kann ein CT einen Hirntumor zeigen?

Oft ja. Ein CT kann innerhalb von Minuten eine Raumforderung, eine Blutung oder eine Schwellung zeigen. Ein MRT mit Kontrastmittel stellt den Tumor und das umliegende Gehirn aber viel genauer dar, deshalb planen Chirurgen mit dem MRT.

SCHRITT 02

Planung: Welcher Zugang ist am sichersten?

Als Nächstes gleicht das Team die Lage des Tumors mit den wichtigen Hirnarealen ab. So zeigt die funktionelle MRT die Sprach- und Bewegungsareale, und die Traktographie (DTI) stellt die Nervenbahnen dar.

Komplexe Fälle bespricht außerdem eine Tumorkonferenz aus Neurochirurgen, Onkologen, Radiologen und Pathologen. Sie legt die Reihenfolge der Behandlungen und das Ziel der Operation fest.

SCHRITT 03

Operation: maximale sichere Entfernung

Am Operationstag schlafen Sie in Vollnarkose, außer während einer Kartierung im Wachzustand. Der Chirurg entfernt den Tumor dann unter dem Mikroskop, geleitet von Navigation und Monitoring.

Wie jede Operation birgt auch ein Eingriff am Gehirn Risiken. Gegen jedes dieser Risiken trifft das Team jedoch gezielte Vorkehrungen:

  • Hirnschwellung: Kortikosteroide vor und nach der Operation senken dieses Risiko.
  • Krampfanfälle: Antiepileptika schützen Sie in der Zeit rund um die Operation.
  • Blutung oder Infektion: Sorgfältige Technik und Antibiotika halten diese Komplikationen selten.
  • Neue Schwäche oder Sprachstörungen: Die Kartierung senkt das Risiko, und viele dieser Störungen bessern sich.
Ist eine Hirntumor-Operation gefährlich?

Jede Operation am Gehirn birgt ein gewisses Risiko. Schwere Komplikationen sind aber nicht häufig, und Ihr Chirurg wägt sie gegen das Risiko ab, den Tumor zu belassen. Fragen Sie auch nach den besonderen Risiken, die sich aus der Lage Ihres Tumors ergeben.

SCHRITT 04

Genesung: der übliche Ablauf bei Prof. Albayrak

Die Genesung beginnt auf der Intensivstation. In der Praxis von Prof. Albayrak bleiben Patienten dort meist 1-2 Tage, danach 3-6 Tage auf der Normalstation für Wundversorgung und Behandlung.

  • 1. Tag nach der Operation: Die meisten Patienten stehen mit Hilfe auf und gehen einige Schritte.
  • 3. Tag: Duschen ist dann für die meisten Patienten möglich.
  • Folgende Wochen: schrittweise Rückkehr in den Alltag, während die Wunde heilt.
  • Pathologiebefund: Er entscheidet, ob eine Strahlen- oder Chemotherapie folgt.
  • MRT-Verlaufskontrollen: Sie zeigen das Ergebnis in regelmäßigen Abständen. Wächst ein Glioblastom nach, ist manchmal eine zweite Operation möglich.
Wie lange bleibt man nach einer Hirntumor-OP im Krankenhaus?

Nach einer Kraniotomie meist 4-8 Tage: 1-2 Tage auf der Intensivstation und 3-6 Tage auf der Normalstation. Nach einer Biopsie ist der Aufenthalt meist kürzer, nach einer Radiochirurgie oft gar nicht nötig.

Wann können Patienten aus dem Ausland nach einer Hirntumor-OP nach Hause fliegen?

Das entscheidet Ihr Chirurg bei der Kontrolle nach der Entlassung. In der Regel können Sie fliegen, wenn die Wunde gut heilt und Ihr Zustand stabil ist. Eine weitere Behandlung wie die Strahlentherapie kann oft in Ihrem Heimatland erfolgen.

Ihr Neurochirurg

Ihr Neurochirurg für Hirntumoren in Istanbul

Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak, Neurochirurg für Hirntumoren in Istanbul

Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak

Neurochirurg · Hirntumor- und Schädelbasischirurgie

Prof. Albayrak ist Professor für Neurochirurgie in Istanbul. Er studierte Medizin an der Marmara-Universität (1998) und absolvierte die Facharztausbildung Neurochirurgie an der Universität Istanbul (2004).

Klinische Fellowships führten ihn an die Universität Helsinki (2006-2007) und an die Harvard Medical School, Brigham and Women's Hospital (2007-2008). Er besitzt das ECFMG- und das EANS-Zertifikat. Heute behandelt er in Istanbul alle Arten von Hirntumoren, etwa Meningeome und Glioblastome.

Sie können uns auf Englisch oder Türkisch schreiben. Die Beratung findet auf Englisch oder Türkisch statt. Bitte organisieren Sie bei Bedarf vorab einen Dolmetscher.

Die Operation findet in einem Krankenhaus in Istanbul statt; welches, wird in der Beratung festgelegt. Adresse der Praxis: Terrace Fulya Center, Hakkı Yeten Cad. No: 11, D:13, Teşvikiye, Şişli, Istanbul.

27+Jahre
5.000+Operationen
64Länder
33Publikationen

Angaben aus dem Berufsprofil von Prof. Albayrak, September 2026.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Hirntumor-Behandlung

Wie hoch ist die Erfolgsrate einer Hirntumor-Operation?

Sie hängt mehr von der Tumorart ab als von der Operation selbst. So kann die vollständige Entfernung viele Meningeome heilen, während ein Glioblastom nach der Operation weitere Behandlung braucht. Ihre Aussichten schätzt der Chirurg deshalb ein, sobald der Pathologiebefund vorliegt.

Beeinflusst eine Hirntumor-Operation Gedächtnis oder Persönlichkeit?

Das kann vorkommen, meist nur vorübergehend. Eine Schwellung nach der Operation kann Gedächtnis oder Stimmung für einige Wochen beeinträchtigen. Bleibende Veränderungen hängen vor allem davon ab, wo der Tumor lag.

Ist eine Hirntumor-Operation schmerzhaft?

Das Gehirn selbst empfindet keinen Schmerz. Nach der Operation schmerzt die Wunde an der Kopfhaut einige Tage, und regelmäßige Schmerzmittel lindern das gut.

Was kostet eine Hirntumor-Operation in der Türkei?

Die Kosten hängen von Tumorart, Verfahren und Dauer des Krankenhausaufenthalts ab. Eine genaue Aufstellung erhalten Sie deshalb erst nach der Untersuchung.

Welcher Arzt behandelt einen Hirntumor?

Die operative Behandlung leitet ein Neurochirurg, gemeinsam mit Neuroonkologen, Strahlentherapeuten und Pathologen. In Istanbul operiert Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak alle Arten von Hirntumoren.

Wissenschaftliche Publikationen von Prof. Albayrak

Begutachtete Fachartikel und Buchkapitel zur Chirurgie und Erforschung von Hirntumoren, die Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak verfasst oder mitverfasst hat. Jeder Link öffnet den Eintrag bei PubMed oder beim Verlag (auf Englisch). Die vollständige Liste seiner 33 Publikationen finden Sie in seinem Profil.

  1. Intra-operative magnetic resonance imaging in neurosurgeryActa Neurochirurgica, 2004 · Erstautor
  2. The Origin of MeningiomasMeningiomas (Elsevier), 2010 · Buchkapitel, Erstautor
  3. Microsurgical management of pineal region lesions: personal experience with 119 patientsSurgical Neurology, 2008 · Koautor
  4. Microsurgical treatment of third ventricular colloid cysts by interhemispheric far lateral transcallosal approach: experience of 134 patientsSurgical Neurology, 2008 · Koautor
  5. The effects of tibolone on the human primary glioblastoma multiforme cell culture and the rat C6 glioma modelNeurological Research, 2009 · Koautor
  6. Cerebral metastasis of small-cell lung carcinoma mimicking a supratentorial cystic astrocytomaThe American Journal of the Medical Sciences, 2011 · Koautor

Offizielle Informationen (teilweise auf Englisch)

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Diagnose und Therapieentscheidung erfordern eine persönliche Untersuchung durch Ihren Arzt.

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026. Redaktion: Praxis von Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak, [email protected].

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