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Kurz gesagt
Was ist ein Meningeom?
Ein Meningeom (auch Meningiom) ist ein Tumor der Hirnhäute, also der Schichten um Gehirn und Rückenmark. Die meisten Meningeome sind gutartig und wachsen langsam, oft über viele Jahre.
Das Meningeom ist der häufigste primäre Hirntumor. Es macht mehr als ein Drittel aller primären Tumoren von Gehirn und Rückenmark aus. Frauen sind etwa doppelt so oft betroffen wie Männer.
Weil es von der Hülle ausgeht, drängt ein Meningeom das Gehirn meist nur zur Seite. Deshalb kann der Operateur es oft vollständig entfernen. Viele Patienten brauchen danach keine weitere Behandlung.

Wo entsteht ein Meningeom?
Die Hirnhäute bestehen aus drei Schichten, und der Tumor entsteht in der mittleren. Er haftet dann an der festen äußeren Schicht, die der Operateur mit entfernt.
- Dura materFeste äußere Hirnhaut, an der der Tumor haftet
- ArachnoideaDünne mittlere Schicht (Spinnwebenhaut), Ursprung der Meningeomzellen
- Pia materZarte innere Schicht auf der Hirnoberfläche
Welches Symptom führt Sie hierher?
Die Symptome eines Meningeoms hängen vor allem von seiner Lage ab. Wählen Sie zuerst aus, was Ihnen aufgefallen ist. Jeder Link erklärt dann die wahrscheinliche Ursache.
- 01Keine Beschwerden: ein ZufallsbefundHäufig bei kleinen Tumoren im MRT
- 02Kopfschmerzen oder ein erster KrampfanfallKopfschmerzen am Morgen, Zuckungen einer Hand oder im Gesicht
- 03Veränderungen beim Sehen, Riechen oder HörenVerschwommenes Sehen, hervortretendes Auge, Riechverlust, einseitige Hörminderung
- 04Schwäche, Gedächtnis- oder WesensveränderungUngeschicktes Bein, Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit, schlechtes Urteilsvermögen
- 05Gangunsicherheit, Taubheit im Gesicht oder SchluckstörungenZeichen eines Tumors nahe dem Hirnstamm
Symptome eines Meningeoms
Viele kleine Meningeome verursachen keine Beschwerden. Treten Symptome auf, entwickeln sie sich langsam, und Betroffene gewöhnen sich oft unbemerkt daran.
Zufallsbefund
Viele Meningeome fallen bei Aufnahmen wegen anderer Beschwerden auf, etwa bei Schwindel. Obduktionsstudien finden stumme Meningeome bei 1-2 Prozent der Menschen. Der übliche erste Schritt ist deshalb ein Kontroll-MRT, keine Operation.
Kopfschmerzen und Krampfanfälle
Kopfschmerzen bei einem Meningeom sind oft morgens stärker und werden mit der Zeit häufiger. Die meisten Kopfschmerzen haben aber harmlose Ursachen.
Krampfanfälle sind dagegen ein häufiges erstes Zeichen von Tumoren an der Hirnoberfläche. Ein Anfall kann zum Beispiel mit Zuckungen einer Hand oder im Gesicht beginnen.
Sehen, Riechen und Hören
Tumoren nahe den Sehnerven trüben das Sehen oder engen das Gesichtsfeld ein. Ein Keilbeinflügelmeningeom kann außerdem ein Auge nach vorn drücken. Tumoren neben dem Hirnstamm verursachen eine Hörminderung oder Ohrgeräusche auf einer Seite.
Ein Riechverlust bleibt oft unbemerkt, deshalb werden Meningeome der Riechrinne häufig erst groß entdeckt.
Schwäche, Gedächtnis und Persönlichkeit
Parasagittale Meningeome und Falxmeningeome wachsen neben der Mittellinie des Gehirns, nahe dem Bewegungszentrum für das Bein. Deshalb kann zuerst ein Bein schwach oder ungeschickt werden.
Große Tumoren im Stirnbereich verändern dagegen das Verhalten. Angehörige bemerken oft zuerst Antriebslosigkeit oder ein schlechtes Urteilsvermögen, wie unser Ratgeber zu Frontallappentumoren erklärt.
Gleichgewicht, Gesicht und Schlucken
Meningeome der Schädelbasis nahe dem Hirnstamm wachsen in einem Raum voller Hirnnerven. Sie können daher Taubheit im Gesicht, Gangunsicherheit, Heiserkeit oder Schluckstörungen verursachen. Unser Ratgeber zu Schädelbasistumoren beschreibt auch ihre Operation.
Symptome eines Meningeoms nach Lage
| Lage | Typische Symptome | Hinweis zur Operation |
|---|---|---|
| Konvexität (äußere Hirnoberfläche) | Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Schwäche | Meist gut erreichbar; oft vollständig entfernbar |
| Parasagittal und Falx (Mittellinie) | Beinschwäche, Krampfanfälle, Wesensveränderung | Einwachsen in die große Mittellinienvene kann die Entfernung begrenzen |
| Keilbeinflügel (Knochenkante hinter dem Auge) | Sehverlust, hervortretendes Auge, Doppelbilder | Kann die Halsschlagader und den Sehnerv umschließen |
| Riechrinne, Tuberculum sellae (über der Nase) | Riechverlust, Wesensveränderung, Sehverlust | Manche eignen sich für einen endoskopischen Zugang durch die Nase |
| Hintere Schädelgrube (neben dem Hirnstamm) | Hörminderung, Taubheit im Gesicht, Gangunsicherheit | Operation und Radiochirurgie ergänzen sich oft |
| Spinal (meist im Brustbereich) | Rückenschmerzen, Taubheitsgefühl, Beinschwäche | Siehe Rückenmarkstumoren |
Fragen in dieser Phase
Wie schnell wächst ein Meningeom?
Grad-1-Meningeome wachsen meist langsam, eher über Jahre als über Monate. Manche hören ganz auf zu wachsen, besonders verkalkte Tumoren bei älteren Menschen. Tumoren vom Grad 2 und 3 können dagegen innerhalb von Monaten deutlich wachsen.
Kann ein Meningeom Schwindel verursachen?
Manchmal: Tumoren nahe dem Hirnstamm, dem Kleinhirn oder dem Hörnerv können das Gleichgewicht stören. Die meisten Schwindelbeschwerden haben aber andere Ursachen. Ihr Arzt prüft deshalb, ob die Lage des Tumors den Schwindel erklärt.
Wann Sie zum Arzt gehen sollten
Die meisten Kopfschmerzen, Schwindelanfälle und Sehstörungen haben andere Ursachen. Manche Muster verdienen aber eine rasche neurologische Untersuchung und ein MRT.
Vereinbaren Sie einen Arzttermin, wenn Sie Folgendes bemerken:
- Kopfschmerzen, die sich verändern oder über Wochen zunehmen
- Langsam verschwommenes Sehen oder Riechverlust ohne Erkältung
- Hörminderung oder Ohrgeräusch auf einer Seite
- Neue Ungeschicklichkeit, Vergesslichkeit oder eine Wesensveränderung
Holen Sie sofort Notfallhilfe bei:
- einem ersten Krampfanfall
- plötzlichen, sehr starken Kopfschmerzen
- plötzlicher Schwäche, Taubheit oder Sprachverlust
- raschem Sehverlust, Verwirrtheit oder ungewöhnlicher Schläfrigkeit
Im Notfall rufen Sie sofort den Notruf 112 an. Haben Sie bereits ein Meningeom, melden Sie Ihrem Arzt jedes neue Symptom. Vergleichen Sie diese Zeichen auch mit anderen Symptomen eines Hirntumors.
Meningeom-Grade: WHO-Grad 1, 2 und 3
Der WHO-Grad zeigt, wie aggressiv die Tumorzellen unter dem Mikroskop aussehen. Er bestimmt deshalb Behandlung und Nachsorge.
| Grad | Häufigkeit | Was der Pathologe sieht | Übliche Behandlung |
|---|---|---|---|
| Grad 1 (gutartig) | Etwa 80 % | Langsam teilende Zellen, kein Einwachsen ins Gehirn | Beobachtung, Operation oder Radiochirurgie; eine vollständige Entfernung beendet die Behandlung oft |
| Grad 2 (atypisch) | Etwa 18 % | Mehr Zellteilungen, Einwachsen ins Gehirn oder ein klarzelliger bzw. chordoider Subtyp | Operation, nach unvollständiger Entfernung oft Strahlentherapie |
| Grad 3 (anaplastisch) | Unter 2 % | Sehr rasche Zellteilung, krebsähnliche Zellen oder Veränderungen im TERT-Promotor oder in CDKN2A/B | Operation mit anschließender Strahlentherapie; Medikamente vor allem in klinischen Studien |
Seit 2021 können auch Gentests den Grad bestimmen. So macht eine Mutation im TERT-Promotor einen Tumor allein schon zum Grad 3. Tumoren vom Grad 2 und 3 kehren häufiger zurück und brauchen deshalb engmaschigere MRT-Kontrollen.
Im Arztbrief steht das gutartige Meningeom unter dem ICD-10-Code D32.0, das bösartige unter C70.0.
Gibt es ein Meningeom vom Grad 4?
Nein. Die WHO-Einteilung kennt für Meningeome nur drei Grade. Grad 3 ist die aggressivste Form, aber selten.
Was verursacht ein Meningeom?
Die meisten Meningeome entstehen durch zufällige Genveränderungen, ohne eine einzelne Ursache. Einige Risikofaktoren erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit:
- Frühere Bestrahlung des Kopfes, besonders in der Kindheit: die klarste bekannte Ursache
- Neurofibromatose Typ 2 (NF2-assoziierte Schwannomatose), die oft mehrere Meningeome verursacht
- Hormone: Die langfristige Einnahme mancher Gestagenpräparate, auch der Dreimonatsspritze zur Verhütung, erhöht das Risiko
- Höheres Alter, mit einem deutlichen Anstieg nach dem 65. Lebensjahr
- Übergewicht, das mehrere Studien mit einem höheren Risiko verbinden
Ist ein Meningeom erblich? Meist nicht, obwohl Menschen mit NF2 eine starke Neigung dazu erben.
Beobachten, operieren oder bestrahlen: So fällt die Entscheidung
Die Behandlung reicht von MRT-Kontrollen bis zur Operation oder gezielten Bestrahlung. Die richtige Wahl hängt von Beschwerden, Wachstum, Lage, Grad und Allgemeinzustand ab.
| Möglichkeit | Geeignet für | Was dazugehört | Abwägung |
|---|---|---|---|
| Aktive Beobachtung | Kleine Tumoren ohne Beschwerden, besonders bei älteren Menschen | MRT nach 3-6 Monaten, bei stabilem Befund dann jährlich | Kein Behandlungsrisiko, aber regelmäßige Aufnahmen |
| Mikrochirurgie (Kraniotomie) | Tumoren, die Beschwerden machen, wachsen oder auf das Gehirn drücken | Entfernung des Tumors samt seinem Ansatz | Oft heilend, aber mit Operationsrisiken |
| Stereotaktische Radiochirurgie | Tumoren unter etwa 3 cm, tiefe Tumoren der Schädelbasis, Tumorreste | Eine gezielte Bestrahlungssitzung, meist ambulant | Kontrolliert die meisten Grad-1-Tumoren, entfernt sie aber nicht |
| Fraktionierte Strahlentherapie | Größere Tumoren nahe den Sehnerven; Tumoren vom Grad 2 oder 3 nach der Operation | Tägliche Sitzungen über mehrere Wochen | Schonender für Nerven, aber viele Termine |
Ab welcher Größe muss ein Meningeom operiert werden?
Eine feste Grenze gibt es nicht, denn die Größe allein entscheidet selten. Viele kleine Tumoren schaden nie. Ärzte wägen deshalb fünf Punkte gemeinsam ab:
- Beschwerden: Krampfanfälle, Sehverlust oder Schwäche sprechen für eine Behandlung
- Wachstum: Stetiges Wachstum in den MRT-Kontrollen spricht ebenfalls dafür
- Lage: Tumoren nahe dem Sehnerv oder dem Hirnstamm lassen weniger Zeit zum Abwarten
- Schwellung: Ein Ödem um den Tumor zeigt, dass das Gehirn gereizt ist
- Alter und Gesundheit: Ein verkalkter, stabiler Tumor bei einem älteren Menschen braucht vielleicht nie eine Operation
In der Praxis von Prof. Albayrak ist die Operation bei den meisten Tumoren mit Beschwerden die erste Wahl. Eine solche Operation dauert meist 3-4 Stunden. Komplexe Eingriffe an der Schädelbasis können dagegen 12 Stunden oder länger dauern.
Kann man ein Meningeom ohne Operation behandeln?
Ja. Bei vielen kleinen Tumoren genügt die Beobachtung, und andere lassen sich mit Radiochirurgie oder Strahlentherapie kontrollieren. Heute verkleinert aber keine Tablette und keine Chemotherapie ein gutartiges Meningeom zuverlässig.
Simpson-Grad und Rückfallrisiko
Der Simpson-Grad beschreibt, wie vollständig der Operateur Tumor und Ansatz entfernt hat. Je vollständiger die Entfernung, desto seltener wächst der Tumor meist nach.
| Simpson-Grad | Was entfernt wurde | Rückfälle in der Originalserie von 1957 |
|---|---|---|
| Grad I | Der ganze Tumor, sein Ansatz an der Dura und veränderter Knochen | Etwa 9 % |
| Grad II | Der ganze Tumor; der Ansatz wurde verödet (koaguliert), nicht herausgeschnitten | Etwa 16-19 % |
| Grad III | Der ganze Tumor, aber nicht ein Ansatz in einer großen Vene oder im Knochen | Etwa 29 % |
| Grad IV | Ein Teil des Tumors; ein Rest bleibt zurück | Etwa 39-44 % |
| Grad V | Nur eine Biopsie oder eine Druckentlastung | Nicht angegeben; Nachwachsen zu erwarten |
Diese Zahlen wurden 1957 veröffentlicht, lange vor dem MRT. Moderne Serien zeigen kleinere Unterschiede zwischen den Graden I, II und III. Nach einer Teilentfernung bleibt das Risiko aber deutlich höher.
Nahe an Hirnnerven, Hirnstamm oder einer großen Vene kann das Entfernen jeder Zelle Funktionen kosten. In solchen Fällen lässt Prof. Albayrak manchmal eine dünne Schicht zurück und behandelt sie danach mit Radiochirurgie.
Kann ein Meningeom nach der Operation wiederkommen?
Ja, manchmal erst nach Jahren, deshalb gehen die MRT-Kontrollen lange weiter. Kommt der Tumor zurück, sind eine zweite Operation, Radiochirurgie oder Strahlentherapie möglich.
Anreise nach Istanbul aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Von vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Direktflüge nach Istanbul. Eine Meningeom-Operation ist meist planbar.
- Einreise. Welche Einreisebestimmungen für die Türkei gelten, hängt von Ihrer Staatsangehörigkeit ab. Prüfen Sie die aktuellen Regeln für Ihren Reisepass vor der Reise.
- Versicherung. Klären Sie vor der Reise mit Ihrer Krankenkasse oder Versicherung, ob und in welchem Umfang Kosten einer Behandlung im Ausland übernommen werden.
- Nachsorge. Nehmen Sie Entlassungsbericht (Arztbrief), pathologischen Befund und Bilder auf CD oder USB-Stick mit. Zu Hause betreut Sie dann Ihr Hausarzt, Neurologe oder Neurochirurg.
- Autofahren. Wann Sie wieder Auto fahren dürfen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt; es gelten die Regeln Ihres Heimatlandes.
Mehr zu Unterlagen und Aufenthalt lesen Sie im Ratgeber zur Gehirnoperation in der Türkei.
Wann darf ich nach einer Meningeom-OP fliegen?
Den Flugtag legt Ihr Operateur nach einer Kontrolle fest. Veröffentlichte Empfehlungen zum Fliegen nennen nach einer Operation am Gehirn etwa 7 Tage. Buchen Sie den Rückflug deshalb flexibel.
Ihr Behandlungsweg
Von der Diagnose bis zur Erholung
Die Behandlung eines Meningeoms folgt vier Schritten. Jeder Schritt beantwortet eine Frage, vom ersten MRT bis zur langfristigen Nachsorge.
SCHRITT 01
Diagnose: Was zeigt die Aufnahme?
Die wichtigste Untersuchung ist ein MRT mit Kontrastmittel. Es zeigt einen scharf begrenzten Tumor an der Dura, oft mit einem schmalen Ausläufer, dem „Dura-Schwanz“.
- Eine CT zeigt Kalk im Tumor und eine Verdickung des benachbarten Schädelknochens.
- Eine MR-Venographie zeigt, ob der Tumor eine große Vene einengt oder verschließt.
- Seh- und Hörtests halten den Ausgangsbefund fest, wenn der Tumor nahe diesen Nerven liegt.
Anders als bei den meisten Hirntumoren ist vorab selten eine Biopsie nötig. Der Pathologe bestätigt Diagnose und Grad nach der Operation. Eine Hirnmetastase an der Dura kann allerdings gelegentlich ähnlich aussehen.
SCHRITT 02
Planung: der sicherste Weg
Vor der Operation erstellt das Team eine 3D-Karte von Tumor, Venen und Nerven. Mit dieser Karte plant die Neuronavigation den kleinsten sicheren Schnitt und die Schädelöffnung.
Manche großen Tumoren sind stark durchblutet. Bei ihnen kann ein Radiologe zuerst die versorgenden Arterien verschließen. Dieser Schritt heißt Embolisation und kann den Blutverlust verringern.
SCHRITT 03
Operation: Entfernung von Tumor und Ansatz
In Vollnarkose öffnet Prof. Albayrak ein kleines Knochenfenster und arbeitet unter dem Mikroskop. Zuerst unterbricht er die Blutversorgung des Tumors an seinem Ansatz. Dann höhlt er den Tumor aus und löst ihn vom Gehirn.
Zum Schluss entfernt er den Ansatz und verschließt die Hirnhaut.
- Neuromonitoring überwacht Nerven- und Bewegungsfunktion an der Schädelbasis.
- Eine endoskopische Operation durch die Nase eignet sich für ausgewählte Tumoren der Schädelbasis in der Mittellinie.
- Verschluss: Ein Flicken verschließt die Dura, und kleine Titanplättchen fixieren den Knochen wieder.
Welche Risiken hat eine Meningeom-Operation?
Zu den Risiken gehören Blutung, Infektion, Krampfanfälle, ein Liquorleck sowie neue Schwäche oder Nervenstörungen. Bei Meningeomen der Konvexität ist das Risiko meist gering. Tumoren der Schädelbasis bergen mehr Risiko, weil dort Nerven und Gefäße dicht beieinander liegen.
SCHRITT 04
Erholung und Nachsorge
Die meisten Patienten verbringen eine Nacht auf der Intensivstation. Meist stehen sie schon am ersten Tag auf und dürfen am dritten Tag duschen. Nach 3-5 Tagen verlassen die meisten das Krankenhaus.
Danach bestimmt der pathologische Befund den weiteren Plan:
- Grad 1, vollständig entfernt: nur MRT-Kontrollen
- Grad 1, teilweise entfernt: Beobachtung oder Radiochirurgie
- Grad 2 oder 3: oft Strahlentherapie, danach engmaschigere MRT-Kontrollen
Das erste MRT folgt meist etwa drei Monate nach der Operation. Danach sind über mehrere Jahre jährliche Aufnahmen üblich.
Wie lange dauert die Erholung nach einer Meningeom-OP?
Der Klinikaufenthalt ist kurz, die vollständige Erholung dauert aber länger. Viele Patienten fühlen sich nach einigen Wochen fast wieder normal. Müdigkeit kann jedoch einige Monate anhalten, besonders nach langen Eingriffen an der Schädelbasis.
Meningeom-Operation in Istanbul
Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak
Neurochirurg · Hirntumor- und Schädelbasischirurgie
Die Entfernung des Tumoransatzes senkt das Rückfallrisiko; schonende Technik schützt die Nerven. Ist eine Operation nicht der richtige erste Schritt, bespricht Prof. Albayrak mit Ihnen Beobachtung oder Radiochirurgie.
Er ist Professor für Neurochirurgie in Istanbul. Medizin studierte er an der Marmara-Universität (1998), die Facharztausbildung absolvierte er an der Universität Istanbul (2004). Es folgten klinische Fellowships an der Universität Helsinki (2006-2007) und an der Harvard Medical School, Brigham and Women's Hospital (2007-2008).
Prof. Albayrak besitzt das ECFMG- und das EANS-Zertifikat. Sie können uns auf Englisch oder Türkisch schreiben.
Die Beratung findet auf Englisch oder Türkisch statt. Bitte organisieren Sie bei Bedarf vorab einen Dolmetscher. Die Operation findet in einem Krankenhaus in Istanbul statt; welches, wird in der Beratung festgelegt.
Praxis: Terrace Fulya Center, Hakkı Yeten Cad. No: 11, D:13, Teşvikiye, Şişli, Istanbul.
27+Jahre
5.000+Operationen
64Länder
33Publikationen
Angaben aus dem Berufsprofil von Prof. Albayrak, September 2026.
Termin vereinbarenHäufige Fragen zum Meningeom
Ist ein Meningeom gutartig oder bösartig?
Meist gutartig: Etwa 8 von 10 Meningeomen sind gutartige Tumoren vom Grad 1. Weniger als 2 von 100 sind bösartig. Auch ein gutartiger Tumor kann dem Gehirn aber schaden, wenn er wächst.
Ist ein Meningeom heilbar?
Oft ja. Die vollständige Entfernung eines Grad-1-Tumors samt Ansatz heilt viele Patienten. Wo das nicht sicher möglich ist, hält Radiochirurgie die meisten verbliebenen Tumoren unter Kontrolle.
Wie ist die Lebenserwartung bei einem Meningeom?
Sie hängt vor allem vom Grad und vom Ausmaß der Entfernung ab. Die meisten Menschen mit einem Meningeom vom Grad 1 kehren nach der Behandlung in ihr normales Leben zurück. Für Grad 2 und 3 liegt das relative Fünfjahresüberleben nach veröffentlichten Daten bei 63,5 Prozent.
Welcher Arzt behandelt ein Meningeom?
Meist leitet ein Neurochirurg mit Erfahrung in der Hirntumor- und Schädelbasischirurgie die Behandlung. Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak behandelt Patienten mit Meningeom in Istanbul.
Wissenschaftliche Publikationen von Prof. Albayrak
Prof. Albayrak ist Autor oder Mitautor dieser begutachteten Fachartikel und dieses Buchkapitels über Meningeome. Die Links führen zu PubMed oder zum Verlag (auf Englisch). Die vollständige Liste seiner 33 Publikationen finden Sie in seinem Profil.
- The Origin of Meningiomas
- The double immunostaining of CD133 and Ki-67 favours a significant co-localization pattern in fibroblastic subtype of meningiomas
- Postoperative cerebral abscess formation caused by Toxocara canis in a meningioma cavity
Offizielle Informationen (teilweise auf Englisch)
- Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Hirntumoren: Symptome, Ursachen, Diagnose und Therapie.
- National Cancer Institute. Meningioma: Diagnosis and Treatment.
- National Cancer Institute. Adult Central Nervous System Tumors Treatment (PDQ), patient version.
- UK Civil Aviation Authority. Surgical conditions: guidance for health professionals.
- Außenministerium der Republik Türkei. Visa information for foreigners.
- Auswärtiges Amt. Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Diagnose und Behandlungsentscheidung erfordern eine Untersuchung durch Ihren Arzt.
Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026. Redaktion: Praxis von Prof. Dr. Serdar Baki Albayrak, [email protected].
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